Mittwoch, 4. Dezember 2013

Adventskalender

4. Türchen

Wie in Deutschland Weihnachten gefeiert wird, weiß jeder. Aber in anderen Ländern ist vieles ähnlich, aber auch manches ganz anders...

Italien
In Italien werden die Geschenke traditioneller weise nicht vom Christkind oder dem Weihnachtsmann verteilt sondern von einer Hexe, eben Befana. Der Sage nach soll sie nämlich auch die Botschaft von der Geburt des Jesuskind gehört haben und wollte auch dem Stern folgen. Leider verpasste sie den Stern und sucht daher noch heute nach dem Jesuskind. Deshalb schenkt sie jedem lieben Kind etwas, da es ja vielleicht das Jesuskind sein könnte. Die Geschenke werden aber auch nicht am 24. Dezember verteilt, sondern vom 5. auf den 6. Januar.

Finnland
Wie vielleicht einigen bekannt ist, soll der Weihnachtsmann höchst persönlich aus Finnland kommen. Er wohnt dort in einem abgelegenen Ort hoch im Norden mit seiner Frau und vielen Wichteln und Rentieren. Dort gibt es viele Werkstätte in denen Wichtel arbeiten und sogar eine Schule für die Wichtelkinder. Jeder Wichtel hat seine eigene Aufgabe: es gibt Wichtel die Geschenke herstellen, die beim Kochen helfen oder die auf die Rentiere aufpassen. Außerdem gibt es Wichtel, die das ganze Jahr über die Kinder beobachten und für den Weihnachtsmann aufschreiben, wer brav war und wer nicht.
Früher ist der Weihnachtsmann in jedes Haus gekommen und hat den Kindern an Weihnachten ihre Geschenke gebracht, aber mittlerweile gibt es so viele Kinder auf der Welt, dass der Weihnachtsmann die Geschenke nur noch abwirft und die Wichtel diese dann verteilen.
Man kann dem Weihnachtsmann übrigens auch schreiben, manchmal schreibt er sogar zurück:
                            Joulupukin Pääposti
                            96930 Napapiiri
                            Suomi - Finnland


Island
In Island werden die Geschenke von 12 Weihnachtszwergen gebracht: Ab dem 12. Dezember kommt jeden Tag einer an, und bringt ein Geschenk für jeden mit, bis am 24. alle da sind. Ab dem 25. reist dann wieder jeden Tag einer ab bis am 6. Januar wieder alle weg sind.

Amerika
Eine lustige Tradition von über dem großen See, denn dort hält es sich hartnäckig, dass es in Deutschland üblich ist an Weihnachten eine Essiggurke an den Baum zu hängen. Deshalb wird als letztes nach eine gläserne so genannte ''German Christmas Pickle'' an den Baum gehängt.

Schweden
In Schweden wird schon der 13. Dezember gefeiert, den das ist der Lucia-Tag. Die älteste Tochter zieht ein weißes Gewand an mit einem rotem band um die Taille. Außerdem trägt sie einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf. Ihr folgt ein Zug aus Mädchen mit Kerzen in den Händen.
An Weihnachten sind die Tomtes für die Bescherung verantwortlich. Tomtes sind die Hauswichtel. Sie helfen auch in der Adventszeit schon bei den Vorbereitungen mit und werden dafür an Heiligabend mit Milchbrei belohnt. Den Milchbrei muss man vor die Tür stellen, tut man dies nicht soll man im nächsten Jahr großes Pech haben.

Tschechien
In Tschechien gibt es sehr viele komplizierte Regeln, was das Heiligabend essen betrifft, die kurioseste davon ist aber das Gerücht, dass wenn man den ganzen Tag bis Abends fastet, man goldene Schweinchen an der Wand sehen kann.

Katalonien - Spanien
Die seltsamste Weihnachtstradition stammt wohl aus Spanien, genauer aus Katalonien, dem nord-östlichen Teil des Landes. Dort ist es nämlich üblich einen Scheißer, einen so genannten Caganer hinter die Weihnachtskrippe zu stellen. Dieser sieht traditionellerweise so aus:
Bildquelle: jenswiesner.net
Heutzutage gibt es sie aber auch als Politiker, Zeichentrickfiguren, Stars...




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